Das Junge Deutsch-Ungarische Forum 2017

am 2. und 3. November 2017 in der Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund.

Das Junge Deutsch-Ungarische Forum ist ein Dialogformat für junge Menschen zwischen 16 und 35 Jahren aus Deutschland und Ungarn. Es wird vom Deutsch-Ungarischen Jugendwerk e.V. und der Andrássy Universität Budapest im Auftrag des deutschen Auswärtigen Amts und des ungarischen Außenministeriums organisiert. Das Forum fand im Jahr 2017 am 2. und 3. November in Berlin statt.

 

Während des Jungen Deutsch-Ungarischen Forums haben über 80 Teilnehmer mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Bereichen der Wissenschaft, Politik und Wirtschaft über aktuelle Themen debattiert. Im Zentrum standen bilateralen Fragen, die junge Menschen in Ungarn und Deutschland beschäftigen. Neben den Plenarrunden haben Diskussionen im World-Café Format und im Fishbowl-Format zu einem intensiven Austausch mit den Referentinnen und Referenten in kleinen Gruppen beigetragen.


Der inhaltliche Austausch während der Konferenz wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gestaltet. Dazu haben wir eine Online-Abstimmung eingerichtet, mit der Interessierte über ihre Lieblingsthemen abstimmen konnten. 


Die Registrierung zur Teilnahme haben wir in diesem Jahr zweigeteilt. Zunächst fand eine Bewerbungsphase für diejenigen statt, die im Zuge der Teilnahme ein Travel-Grant von bis zu 150 Euro beantragt haben. All jene konnten sich mit der Einreichung eines Essays zu einem Thema der deutsch-ungarischen Verständigung für die Teilnahme am Jungen Forum sowie um ein Travel-Grant bewerben. Im Anschluss erst wurden wir die verbliebenen Plätze vergeben. 

Im Folgenden finden Sie einige Impressionen des Jungen Deutsch-Ungarischen Forums 2017. Copyright: JOANNA KOSOWSKA PHOTOGRAPHY für Auswärtiges Amt.

Medienmitteilung

anlässlich des Jungen Deutsch-Ungarischen Forums 2017:

50 Essays – 50 Ideen für die Weiterentwicklung der Deutsch-Ungarischen Beziehungen sowie zur Weiterentwicklung der EU

 
Berlin - Premiere in der Bundeshauptstadt: Zum ersten Mal findet in Berlin das Junge Deutsch-Ungarische Forum statt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von 16-35 Jahren aus beiden Ländern werden diskutieren und sich mit namhaften Referentinnen und Referenten, u.a. den Botschaftern beider Länder, S.E. Dr. Peter Györkös und S.E. Volkmar Wenzel, austauschen. An der Themenauswahl konnten sich Interessentinnen und Interessenten im Vorfeld via Onlineabstimmung beteiligen und damit die Schwerpunkte der Veranstaltung mitbestimmen.
 
Im Auftrag der beiden Außenministerien haben das Deutsch-Ungarische Jugendwerk und die Andrássy Universität das Format für die jungen Leute neu konzipiert. Erstmalig wird das Junge Forum als eigenständige Ganztagsveranstaltung durchgeführt. Bislang war das Junge Forum ein Panel des Deutsch-Ungarischen Forums, das die Außenministerien beider Länder seit 1990 durchführen.
 
„Das Deutsch-Ungarische Jugendwerk setzt auf den Dialog und die persönliche Begegnung der jungen Menschen aus Ungarn und Deutschland. Mit diesem neuen Format des Jungen Forums tragen wir dem gestiegenen Interesse der jungen Menschen in beiden Ländern Rechnung. Wir haben mit der Neukonzeption die Möglichkeit geschaffen, über viele aktuelle Fragen ausführlich zu diskutieren und - so hoffe ich - den Politikern auch den einen oder anderen Rat mit auf dem Weg geben“, so Maren Schoening, Vorsitzende des Deutsch-Ungarischen Jugendwerks.
 
„Das Junge Forum ist für beide Länder von großer Bedeutung“, so Ákos Domahidi, Kanzler der Andrássy Universität Budapest (AUB). „Auch für die AUB, die als gemeinsames Hochschulprojekt der beiden Länder eine Brückenfunktion wahrnimmt, ist das JDUF heute eine wichtige jährliche Veranstaltung. Wir als Universität haben es uns zum Ziel gesetzt, Europa mitzugestalten: Deshalb wollen wir dazu beitragen, dass sich dieses Format zukünftig noch weiterentwickelt. So wollen wir immer mehr junge Menschen vor allem in Zentraleuropa und Deutschland für diejenigen Ideen begeistern, für die das JDUF und auch wir stehen.“
 
Bei der Veranstaltung in Berlin können sich die jungen Diskutanten neben den Botschaftern beider Länder auch mit der Staatssekretärin für Europa und Kultur in der Thüringer Staatskanzlei, Dr. Babette Winter, dem Vizepräsidenten der Ungarischen Nationalversammlung, Csaba Hende, Vertretern des Auswärtigen Amts und des ungarischen Ministeriums für Außenwirtschaft und Auswärtiges, Abgeordneten des Deutschen Bundestags und der Ungarischen Nationalversammlung sowie Vertretern aus Medien und der Wissenschaft austauschen.
 
Bereits im Vorfeld haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über 50 Essays mit ihren Ideen zur Weiterentwicklung der Deutsch-Ungarischen Beziehungen sowie zur Weiterentwicklung der EU eingereicht. Die Ideen werden in die Beratung einfließen und nach dem Jungen Forum veröffentlicht.
 
PROGRAMM JDUF.pdf
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