Mitmachen beim Deutsch-Ungarischen Jugendwerk

Wir fördern den Austausch von jungen Menschen aus Deutschland und Ungarn.

Seminare 2018

18. - 21.08.2018

Sommerakademie

Am 19. August 1989 fand in Sopron das Paneuropäische Picknick statt. An diesem Tag öffnete Ungarn für wenige Stunden den Eisernen Vorhang und einige hundert Menschen konnten nach Österreich fliehen. Das Picknick war ein Vorläufer zur Grenzöffnung im November 1989 und führte damit zur Überwindung der deutschen und europäischen Teilung.

 

Das Programm der SommerAkademie habe wir erneut mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Stiftung paneuropäisches Picknick sowie der Stadt Sopron durchführen.

 

Das Programm und Bilder der Veranstaltung finden Sie hier

 

 

 

Bild: Copyright: ©mrswilkins-fotolia.com

 

 

09. - 14.09.2018

4. Sommercamp "Zukunft Europa"

Das 4. Sommercamp des Deutsch-Ungarischen Jugendwerks fand in diesem Jahr in den Städten Berlin, Weimar und Erfurt statt. In Berlin standen die klassischen Begegnungen und Gespräche mit Politikern in der ersten Sitzungswoche nach der Sommerpause sowie ein Workshop im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung auf dem Programm. In Erfurt und in Weimar umfassten die Programmpunkte Aspekte der europäischen Einigung und den Rückblick auf die „Weimarer Republik“ sowie ein Besuch im Thüringer Nationalarchiv.

 

Das Programm werden wir mit der Staatskanzlei des Freistaats Thüringens sowie Engagement Global und weiteren Trägern durchführen.

 

Die Ausschreibung und das Programm finden Sie hier

 

Ort: Berlin, Erfurt, Weimar

 

Bild: Copyright: nataleana@fotolia.com

 

Verschoben auf Anfang 2019!

Auf den Spuren der Geschichte:

Deutsch-Ungarische Tage in Sachsen

Auch in diesem Jahr werden wir wieder ein geschichtsorientiertes Austauschprogramm unter dem Titel „Auf den Spuren der Geschichte“ anbieten und sind damit in Leipzig zu Gast. Im Oktober 2018 liegt der Programmschwerpunkt auf den Fragen rund um die Ereignisse von 1989 und das Leben in totalitären Staaten. Bei einem Abstecher nach Dresden werden wir die Möglichkeit zu Gesprächen mit Politikern haben.

 

Das Programm werden wir mit der Staatskanzlei des Freistaats Sachsen  durchführen.

 

Ausschreibung und Teilnahmemöglichkeit sind ab 30.08. hier auf dieser Seite.

 

Ort: Leipzig, Dresden

 

4./5. Dezember 2018

Deutsch-Ungarisches Forum

Jugend. Dialog. Zukunft.

Das Forum ist das Dialogforum für aktuelle politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Fragen, die junge Leute in Deutschland und Ungarn betreffen. Das Forum wird den Auftrag aus dem Freundschaftsvertrag aufnehmen und Konzeptionen für die Weiterentwicklung der deutsch-ungarischen Beziehungen entwerfen.

 

Das Programm werden wir im Auftrag des Auswärtigen Amts und des ungarischen Außenministeriums realisieren.

 

Ausschreibung und Teilnahmemöglichkeit sind hier verfügbar.

 

Ort: Budapest

 

November 2018

Worksop II für junge Mitglieder

Thema: Reden vor Publikum

Reden sind Instrumente der Führung – sowohl nach innen als auch nach außen. Sie müssen sowohl auf das Publikum als auch auf den Redner zugeschnitten sein. Reden ist eine Kunst, die häufig unterschätzt wird. Dabei gilt: Sprechen kann jeder, Reden halten muss man lernen.

 

Der Workshop in Kooperation mit dem Verband der Redenschreiber deutscher Sprache (VRdS) ist exklusiv für junge Mitglieder des Jugendwerks oder die, die es werden wollen und gibt Anregungen für den Aufbau wirkungsvoller Reden, gibt Hinweise, wie man es lernt aus dem Stegreif zu reden und schult für einen wirkungsvollen Auftritt bei Vorstellungen und Präsentationen.

 

Ort:   Berlin

15.12.2018

Junger Deutsch-Ungarischer Konzertabend mit Austauschmusikern

der Bayerische Philharmonie und des Zuglói Filharmónia

Musik verbindet. Aus diesem Grund freuen wir uns sehr, dass wir eine Kooperation und ein Austausch von Musikerinnen und Musiker der Bayerische Philharmonie und der Zuglói Filharmónia initiieren und unterstützen können. Der erste gemeinsame Auftritt ist der Start einer Austausch- und Akademiereihe ab 2019.

 

Ort: Budapest, Vigadó

 

Zur Einladung geht es hier.

4. Sommercamps 2018 - Berlin, Weimar, Erfurt 

Gespräch mit Dr. Hans-Peter Friedrich, Vizepräsident des Deutschen Bundestags

Besuch bei Dr. Hans-Peter Friedrich: Afrika ist eine große Aufgabe für Europa

 

Für ihn war es Ehrensache und Bedürfnis gleichermaßen: Dass Bundestagsvizepräsident Dr. Hans-Peter Friedrich (CSU) die Teilnehmer des Sommercamps empfing, hängt nicht nur damit zusammen, dass er Gründungsmitglied des Deutsch-Ungarischen Jugendwerks ist. "Als Bayer hat man sowieso eine engere Bindung an die Staaten Mittel- und Osteuropas", so Friedrich, "und für mich waren die Ungarn schon zu meiner Jugend diejenigen, die immer fröhlich und offen auf uns zugingen, wenn es zu Begegnungen kam, während andere aus den Staaten des Warschauer Paktes zurückhaltender waren. Wir haben das damals Gulasch-Kommunismus genannt, weil wir gesehen haben, dass die Ungarn ihre eigene Haltung gegenüber der Sowjetunion hatten". Diese Haltung zeigte sich vor allem dann, als Ungarn die Grenzen für die Flüchtlinge aus der DDR geöffnet hatte, "in dem Moment waren sich die Ungarn uns Deutschen erst recht ganz nach", schildert der CSU-Politiker seine persönlichen Erfahrungen. „Vielen ging es ähnlich. Und so schauten wir, was wir für den Austausch von jungen Leuten in beiden Ländern tun könnten. Doch ein gemeinsames Jugendwerk wie Deutschland es mit Frankreich und Polen unterhält, gab es nicht, so Friedrich. Er habe sich deshalb sofort engagiert, als vor drei Jahren auf Initiative von Maren Schoening das Deutsch-Ungarische Jugendwerk gegründet wurde. „Es leistet großartige Arbeit, und ich bin immer gerne bereit, das Jugendwerk auch aktiv zu unterstützen“, betonte der Politiker, dem Maren Schoening ausdrücklich für sein Engagement dankte.

 

Rund eine Stunde lang stand Friedrich Rede und Antwort und beeindruckte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Nachdenklichkeit und großer Offenheit. So sagte er, dass man einfach respektieren müsse, dass die unterschiedlichen europäischen Länder unterschiedliche Erfahrungen und Einschätzungen bei bestimmten Themen hätten und empfahl seinem eigenen Land, sich gerade aufgrund der eigenen Größe und Stärke gegenüber anderen Staaten mit Maßregelungen zurückzuhalten. Im Gespräch mit den jungen Ungarn und Deutschen verwies er darauf, dass die europäischen Staaten sich auf gemeinsame existentielle Themen konzentrieren sollten: Digitalisierung, Verteidigung, Binnenmarkt und Energiepolitik. Falsch sei es, innerhalb von Europa von kleinen und großen Staaten zu reden, denn angesichts der Entwicklungen in China und den USA seien alle Staaten klein. Europa werde dann wahrgenommen, wenn es sein Gewicht als Binnenmarkt einsetze.

 

Eine große Aufgabe sieht der Bundestagsvizepräsident darin, Afrika zu stützen - und dies betreffe nicht nur jene Staaten, die dort Kolonien gehabt hätten.

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Zeitzeugen im Gespräch zu 1956

Dr. László Fodor, Judith Gyenes & Dr. Sándor Kecskés.

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